Kreisläufe

Jahresausstellung des IMAL 2012

Vernissage am 18.7.2012, 17.00 – 21.00 Uhr

Ausstellung vom 19.7. bis 21.7. 2012, 15h – 20 Uhr

Halle 6; Dachauer Str. 112d

Hineingeboren in den unausweichlichen Zyklus des Lebens,sind wir gefangen in den Hamsterrädern unserer Existenz.
Schon immer war es die Sehnsucht des Menschen, diesen Zustand zu überwinden,die Fahrspur zu wechseln , eine neue Ausfahrt zu finden und unsterblich zu sein.
Die Kunst ist der Weg, Kreisläufe zu erkennen, um sie zu durchbrechen und Neues in die Welt zu katapultieren.

Über 40 junge, angehende KünstlerInnen und kunstinteressierte Jugendliche (16 bis 24 Jahre)  ließen sich im International Munich ArtLab auf dieses Abenteuer ein. Zehn Monate lang arbeiteten die Teilnehmenden des Jugendkunstprojektes IMAL, angeleitet von einem Team bildender KünstlerInnen, an ihren eigenen künstlerischen Produktionen. IMAL bot ihnen auf dem Weg in ihre berufliche Laufbahn Raum zum Forschen und Experimentieren, zur Orientierung und Weiterbildung. Das Ergebnis ihrer Arbeit wird in der Halle 6 präsentiert. Mit der Ausstellung „Kreisläufe“ geben sie einen Einblick in ihre ganz persönliche Wahrnehmung und Erfahrung ihrer Alltagswelt. Mit an der Ausstellung “Kreisläufe” wird das Projekt “take off” beteiligt sein, mit Werken, die in Lyon entstanden sind.

kreislauf

 

 

stop&go

Jahresausstellung des IMAL 2011

Vernissage am 19.7.2011, 18h – 22h / Ausstellung vom 20.7. bis 23.7. 2011, 15h – 21h

Halle 6, Dachauer Str. 112d; 80636 München (am Leonrodplatz)

Anfahrt: Trambahnlinie 10 Haltestelle Leonrodplatz, von dort aus erreichen Sie die Halle 6 auf der Dachauer Straße, Richtung stadteinwärts auf der linken Straßenseite (neben Pathos Theater).

Alles ist im Fluss, in Bewegung und expandiert. Selbst die Pausen sind gefüllt mit Aktionen: Jede Stagnation wird für Kommunikation genutzt. Es gibt keine Phase der Untätigkeit mehr. Was muss man alles erledigen, damit mal nichts passiert? Doch jede Aktion verbraucht Ressourcen. Wir gehen zu weit und daran zugrunde. Und wenn wir mal nicht gehen, was gewöhnlich selten vorkommt, warten wir darauf, dass endlich was passiert.

Die diesjährige Sommerausstellung STOP & GO fragt nach Motivation und Hemmnissen künstlerischen Handelns.

Das Spektrum reicht von Fotografien, zeichnerischen und malerischen Arbeiten, über Plastiken und Installationen bis hin zu Videoinstallationen und computergenerierten Werken.

Zehn Monate lang erprobten die Teilnehmenden des IMAL alle möglichen künstlerischen Techniken und Medien. Sie konnten sich dort mit Kunst auseinandersetzen, dabei neu orientieren, weiterbilden oder austoben. Mit STOP & GO geben sie einen Einblick in ihre ganz persönliche Wahrnehmung und die Erfahrung ihrer Alltagswelt.

 

 

 

SPACE

IMAL bei der Eksperimenta! 2011

KünstlerInnen des IMAL waren durch das Kuratorium der Eksperimenat! eingeladen, den deutschen Beitrag zur europäischen Ausstellung zu gestalten. Sie präsentierten im Rahmen der ersten Dokumenta für junge Kunst ihre Werke in Tallinn (europäische Kulturhauptstadt 2011).

Presse: Süddeutsche Zeitung

 

FASSADEN

Jahresausstellung des IMAL 2010

globale Reflexion: Rückzüge ins Private, Leben und Überleben in Zeiten der Krise, mehr Schein als Sein, allgegenwärtige Darstellung ohne Hintergrund, Ansichten statt Einsichten, Was plakativ klingt und doch allgegenwärtige Realität ist, wurde in der Jahresausstellung verdichtet, kontrastiert und führte zu einem der kulturellen Highlights in der "Puerto Giesing".

 

 

HOW TO SURVIVE

Jahresausstellung des IMAL 2009

Während die Krise (und damit ist vor allem die ökonomische Krise der Banken und Immobilienwirtschaft gemeint) als bedrohlich empfunden und nach staatlich hoch subventionierter Abhilfe gerufen wird, führt die gemeinsame Auseinandersetzung mit ihrer eigenen Lebensrealität die IMAL Jugendlichen zum Ergebnis, dass diese Krise nicht die ihre ist. Sie leben permanent am Rande der Existenz, ihre Orte sind bedroht, ihre ökonomische Existenz ist nicht gesichert, Arbeit oder Ausbildung bleiben gesuchte Dinge. 50 Jugendliche stellen sich ihr eigenes "survival kit" zusammen, dass ihnen das tägliche Überleben ermöglicht.

Presse: Süddeutsche Zeitung